Ferienspiele - Laurireport Teil2
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Ferienspiele - Laurireport Teil2

Kinder berichten von ihren Erlebnissen bei den 60. Ferienspielen von St. Laurentius. Hier der Bericht von Jonas über den Besuch des Schiffshebewerkes Henrichenburg.

Am Donnerstag der zweiten Lauri-Woche stand wieder ein großer Ausflug auf dem Programm. Als um 9:30 Uhr alle Kinder zur St. Laurentius-Kirche kamen, stand der Bus schon bereit. Wie immer bei den Lauris war das Ziel noch nicht bekannt gegeben worden. Es stand nur auf dem Aushang, dass man Planschsachen, eine Kappe und Sonnencreme mitnehmen sollte. Erst als wir auf der Autobahn waren, hat Erika uns gesagt, dass wir ins Schiffshebewerk Henrichenburg fahren. Das liegt in Waltrop.
Nach unserer Ankunft

gingen wir direkt alle zum Wasserspielplatz. Da haben wir dann auch unser Lager aufgeschlagen. Es gab erst mal etwas zu essen. Wir durften danach das Gelänge erkunden. Es gab einen Ausguck, der wie ein Kran gebaut war. In dem gab es eine Art Telefon: zwei Trichter, die mit Leitung verbunden waren durch die man Nachrichten sprechen konnte.
Als Nächstes haben wir Badesachen angezogen und sind dann direkt runter zum Wasserspielplatz gerannt. Dort gab es einen kleinen Strömungskanal. Leider war die Rutsche bis dort hinunter heute zuerst wegen der großen Hitze gesperrt. Wir haben uns erst mal alle nass gespritzt. Mit einem Floß konnte man sich an einem Seil über einen See ziehen. Das fanden Lars und ich richtig cool und wir haben erst mal einige Zeit darauf verbracht.
Mittags gab es Schni-Fri und Kuchen für alle! Zusätzlich zum Wasserspielplatz gab es auch eine richtig große Schaukel. Man konnte gegenüberliegende Abhänge auf Reifen hochklettern und auf einer Reifenschaukel mit richtig viel Schwung hin und her schwingen. Danach kam Jörg, der Mitarbeiter des Schiffshebewerks, um uns in zwei Gruppen aufzuteilen. Ich war in Gruppe 2 zusammen mit vielen Freunden.

Bei der Führung wurde uns erst einmal erklärt, was ein Schiffshebewerk überhaupt ist. Das Schiffshebewerk liegt am Dortmund-Ems-Kanal. Damals konnte man dort keine Schleuse bauen, da alles von den Wassermassen weggedrängt worden wäre. Deshalb hat man sich überlegt: „Wir bauen sowas Ähnliches wie ein Aufzug!“ und dann hat man das sogar in die Tat umgesetzt und heutzutage gibt es viele andere Schiffshebewerk in ganz Deutschland.
Im Anschluss haben wir noch etwas über das Thema Navigation gelernt: Wir haben Nadeln magnetisiert, schwimmen lassen und so hat jeder selbst einen Kompass gebaut. Danach haben wir noch eine Karte vom Gelände bekommen und so eine Art Verstecken gespielt. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam ein Walkie-Talkie. Da wir Gruppe 2 waren, durften wir uns verstecken und die andern mussten uns suchen. Dafür bekamen wir noch ein Gitterraster und das mussten wir auf die Karte des Geländes legen. So erhielt man Koordinaten. Wir haben uns in der Nähe unseres Lagers versteckt und die anderen haben uns quasi direkt gefunden, da wir es denen aber auch ein bisschen einfach gemacht hatten. Auf jeden Fall geben wir uns nächstes Mal ein bisschen mehr Mühe.
Dann ging es noch einmal auf den Wasserspielplatz. Auch die große Rutsche wurde dann freigegeben. Ich habe darauf fast Fliegen gelernt, da ich mit meiner nassen Badehose richtig schnell wurde. Als wir dann lange Zeit später leider wieder aufbrechen mussten, wollten die meisten noch gar nicht wieder fahren. Einige sind später im Bus sogar eingeschlafen. 

Wichtig war auch heute zum Schluss ganz klar: Die Mamba-Koffer-Reihenfolge! Heute von klein nach groß!
Wir hatten alle wieder sehr viel Spaß an diesem Lauri-Tag und sind mit einem Lächeln nach Hause gefahren.
Jetzt freuen wir uns schon auf Dienstag!

Jonas