Ferienspiele - Laurireport Teil 5
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Ferienspiele - Laurireport Teil 5

Kinder berichten von ihren Erlebnissen bei den 60. Ferienspielen von St. Laurentius. Hier der Bericht von Emilia über den Besuch der Karl-May-Festspiele in Elspe.

Am Dienstag, dem 4.8.2026 trafen wir Lauris uns bereits um 9.10 Uhr an der Kirche, um den Bus pünktlich zu stürmen. Wie immer blieb die Spannung groß, bis Erika erzählte, dass es zu den Karl-May-Festspielen nach Elspe ging.
Dort angekommen, ging es zur „GIRLS POWER 2.0“ -Show. In dieser gab es ein Kunstreiten, bei denen die Reiterinnen spektakuläre Kunststücke auf dem Pferderücken vorführten. Dazu kamen noch ein Feuerritt und es wurden zwei Stunts erklärt. Außerdem begeisterten uns zwei Harris Hawk’s (Wüstenbussarde) Schwestern und der drei Monate alte Uhu Lilly mit ihren Flugkünsten. Da nur „Girls“ zugelassen waren, musste der weiße Seekopfadler Milow auf der Reservebank Platz
nehmen!

Als nächstes ging

es zur Stuntshow. Es wurde dunkel, keiner der Zuschauer wusste, was auf ihn zukam. An zwei Tischen wurden Karten gespielt. Eine harmlose Szene verwandelte sich in pures Chaos, als dem Gewinner Betrug vorgeworfen wurde. Prügelattacken und Schiessereien sorgten für Spannung in den Zuschauerreihen. Wir befanden uns mittendrin im wilden Westen!
Nach einer kleinen Essenspause war die Musikshow an der Reihe. Als es finster wurde, kamen sechs schwarz angezogene Darsteller mit gelben und schwarzen Fahnen auf die Bühne und sangen. Nach diesem etwas schaurigen Anfang ging es mit Liedern aus allen möglichen Filmen weiter. Das goldene k-pop Trio aus Rumi, Mira und Zoey kam auf die Bühne und performte den berühmten Song Golden. Doch dann wurde es gruselig. Auf einem Holzboot stand eine Frau und sang von Piraten. Plötzlich überzogen Nebelschwaden die Umgebung und dunkle Gestalten lösten sich aus dem Dunst.
Das Beste kam zum Schluss. Um 14.45 Uhr war es endlich Zeit für die lang ersehnte Show auf der Freilichtbühne. Dieses Jahr wird dort Winnetou I gespielt. Die beiden Karl May Helden Winnetou (der Sohn des Häuptlings der Apachen) und Old Shatterhand (ein Bleichgesicht) lernen sich in diesem Teil kennen. Shatterhand reist in das Land der Apachen und findet eine Unterkunft im Saloon. Er überbringt dem Kleeblatt die Nachricht darüber, dass der Gouverneur die Eisenbahnstrecke um das Land der Apachen herum bauen wird. Doch dann taucht der Bösewicht Santer auf und stiftet Unruhe. Da er einen Freund der Apachen erschiesst, müssen sich diese zwischen Krieg und Frieden entscheiden. Erst stimmen sie für den Frieden, doch dann gewinnt der Durst nach Rache. Also ziehen sie los und greifen den Saloon an. Als Winnetou erfährt, dass Santer am Berg nach Gold sucht, reitet er mit seiner Schwester Nscho-tschi und seinem Vater dorthin, um ihn zu stellen. Doch sie unterschätzen den Bösewicht und so kommt es, dass Nscho-tschi und Intschu-tschuna ihr Leben verlieren!
Nach dieser spannenden und explosiven Show versammelten wir uns alle und kehrten mit dem grünen Lauri-Bus zurück zur Kirche. Sofort stellten wir uns nach der Mambakoffer-Reihenfolge Geburtstag von vorne nach hinten auf. Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis den Wilden Westen des Sauerlandes live zu erleben!

Emilia

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