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Frauenfahrt der kfd Plettenberg 2026
Gruppenbild an der Naunheimer Mühle
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Frauenfahrt der kfd Plettenberg 2026

Vier Tage Gemeinschaft, Kultur und gelebter Glaube

Die jährliche Frauenfahrt der kfd Plettenberg führte in diesem Jahr nach Thüringen. Vier Tage lang standen Gemeinschaft, Kultur, Natur und viele schöne Begegnungen im Mittelpunkt.

Schon am frühen Donnerstagmorgen machte sich die Gruppe mit dem Bus auf den Weg. Ein erster Stopp führte zur Naunheimer Mühle an der Lahn, wo die Frauen gemeinsam frühstückten. Danach ging es weiter nach Eisenach.

Frühstück an der Naunheimer Mühle

Dort standen verschiedene Programmpunkte zur Auswahl. Eine Gruppe begab sich auf die Spuren Martin Luthers und erfuhr bei einer Stadtführung viel über seine Jugendzeit in Eisenach. Eine weitere Gruppe wanderte durch die eindrucksvolle Drachenschlucht bis zur Hohen Sonne. Andere Teilnehmerinnen besuchten die Wartburg und erkundeten dort ebenfalls die Spuren Martin Luthers.

An der Drachenschlucht

Am Abend erreichte die Gruppe das Hotel in Friedrichsroda. Bei gutem Essen und gemeinsamen Gesprächen klang der erste Tag aus.

Ein fester Bestandteil der Reise war an jedem Morgen das gemeinsame Morgenlob im Bus. Mit ausgewählten Texten und Gebeten begann die Gruppe den Tag bewusst und stellte die gemeinsamen Erlebnisse unter einen geistlichen Impuls. Diese ruhigen Momente bildeten einen schönen Gegenpol zum abwechslungsreichen Tagesprogramm und erinnerten daran, dass Gemeinschaft und Glaube eng miteinander verbunden sind.

Am Freitag stand Gotha auf dem Programm. Zwei unterhaltsame Stadtführungen vermittelten die Geschichte der Stadt auf besondere Weise. Eine Stadtführerin trat als Magd auf, die andere als Herzogin und berichtete mit viel Charme auch über so manche menschliche Seite ihrer Zeitgenossen. Anschließend blieb Zeit, Gotha individuell zu erkunden.

Stadtführung in Gotha

Der Samstag führte zunächst zum Storck Werksverkauf in Georgenthal und anschließend nach Erfurt. Bei Stadtführungen lernten die Teilnehmerinnen die Krämerbrücke, die Via Regia und viele weitere Sehenswürdigkeiten kennen. Danach blieb genügend Zeit für eigene Erkundungen in der Altstadt, für einen Besuch des Doms, der Zitadelle Petersberg, eines Museums oder eines Cafés.

Vor dem Dom in Erfurt
Café Kanne

Am Abend wurde es im Hotel noch einmal besonders gesellig. Nach einem vom Oktoberfest inspirierten Abendessen folgte ein fröhlicher Abend mit Musik, Tanz und Kostümen.

Am Sonntag begann die Rückreise nach Plettenberg. Ein letzter Zwischenstopp führte nach Hofgeismar. Dort wurden die Frauen trotz Regen von Dornröschen und ihrem Prinzen begrüßt. Eine Stadtführung und der spontane Besuch eines sehenswerten Apothekenmuseums sorgten für einen interessanten Abschluss der Reise.

Bei Kaffee und selbstgebackenen Torten klang die Fahrt langsam aus. Am Abend erreichte die Gruppe wieder Plettenberg, wo bereits Angehörige auf die Rückkehrerinnen warteten.

Hinter den Teilnehmerinnen lagen vier erlebnisreiche Tage mit vielen neuen Eindrücken, guten Gesprächen und einer starken Gemeinschaft. Und die Vorfreude auf das kommende Jahr kann bereits beginnen: Die nächste Frauenfahrt für 2027 ist schon in Planung. Erste Informationen dazu wird es bei der Jahreshauptversammlung geben.

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